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Bodenbeläge in Holzoptik werden immer beliebter und stellen eine gute Alternative zu mineralischen und textilen Bodenbelägen dar. Inzwischen gibt es hier zahlreiche Arten, welche nur schwer voneinander unterschieden werden können. In diesem Artikel finden Sie einen Überblick:

Bei Parkett handelt es sich um einen hochwertigen Echtholz-Bodenbelag, der auf einen tragfähigen Untergrund wie Estrich verlegt werden kann. Da dieser üblicherweise geölt oder versiegelt ist und bei oberflächlichen Schäden immer wieder abgeschliffen werden kann, ist Parkett sehr langlebig. Der Bodenbelag wird üblicherweise durch einen Fachbetrieb verklebt, sodass Trittschall vermieden wird.

Fertigparkett besteht einer Holzfaserplatte, bei dem die Oberfläche aus Echtholz besteht. Fertigparkett wird üblicherweise geklickt, sodass die Verlegung auch durch einen geübten Heimwerker erfolgen kann. Hierbei wird eine Trittschalldämmung aus Schaumstoff benötigt, welche üblicherweise 4 mm stark ist.

Bei Laminat handelt es sich ebenfalls um eine Holzfaserplatte. Die Oberfläche weist eine Holzoptik auf, ist jedoch im Gegensatz zum Fertigparkett kein Echtholz. Der Bodenbelag ist daher im Vergleich eher günstig und leicht zu verlegen, da er ebenfalls geklickt wird.

Vinylboden ist ein Kunststoffprodukt aus Polyvinylchlorid (PVC) und gilt als robust und pflegeleicht. Das Design ähnelt Parkett und findet aufgrund der Unempfindlichkeit gegen Nässe häufig in gewerblich genutzten Immobilien wie Arztpraxen, zunehmend aber auch immer mehr in privat genutzten Immobilien, Anwendung. Vinyl kann geklickt, aber auch geklebt verlegt werden.

Die Entscheidung für den richtigen Bodenbelag hängt somit von den Nutzungsart bzw. den persönlichen Wohnverhältnissen, der ökologischen Einstellung (natürlicher vs. Künstlicher Bodenbelag) und dem Budget ab.